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Deutsch-Französischer Tag

 

Heute ist sie wichtiger denn je: die deutsch-französische Freundschaft, die am 22. Januar 1963 durch Konrad Adenauer und Charles de Gaulle im Rahmen des Élysée-Vertrags besiegelt wurde. Entschlossen setzten die beiden Vorreiter unseres geeinten Europas damals einen Schlussstrich unter eine jahrhundertelange Erzfeindschaft. Der Elysée-Vertrag war das Symbol eines Neuanfangs und ist noch heute das gegenseitige Versprechen einer friedlichen Partnerschaft als gleichberechtigte Nachbarstaaten im Zentrum Europas. In den letzten 60 Jahren ist daraus unter anderem eine rege Bildungs- und Jugendarbeit an Schulen in ganz Bayern entstanden, in der nicht nur Französisch, sondern auch landeskundliches Wissen über Frankreich und die Franzosen vermittelt wird.
Für die Realschule Heilig Kreuz und die FOSBOS in Donauwörth ist es schon lange Tradition, den Tag der deutsch-französischen Freundschaft am 22. Januar gemeinsam zu feiern. In diesem Jahr fand die Veranstaltung in der Aula der FOSBOS Donauwörth statt. Rund 80 Französisch-Schülerinnen und -Schüler von Heilig Kreuz wurden dort gemeinsam mit ihren Fachbetreuern Sandra Schweihofer und Stefan Varga sowie ihren Lehrkräften herzlich empfangen. Als weitere Gäste nahmen eine Französischklasse der benachbarten St.-Ursula-Realschule, deren Schulleiter, Herr Freißler, und die Französischlehrkraft, Frau Landgraf, teil.
Die Schulleiterin der FOS/BOS, Anja Heßlinger, hieß die Gäste willkommen und erinnerte in ihrer Ansprache an die besondere Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft in der heutigen Zeit. Wolfgang Mühldorfer, der Schulleiter der Realschule Heilig Kreuz, hob in seinem Grußwort die langjährige gute Zusammenarbeit der beiden Schulen hervor.
Anschließend führte Barbara Heinrich, Fachbetreuerin für Französisch an der FOSBOS, in die Aktivitäten des Vormittags ein. Stephanie Schmidt, Lehrkraft der Französischklasse, hatte gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern abwechslungsreiche Materialien erstellt, anhand derer die Neunt- und Zehntklässler der Realschule ihre Kenntnisse der französischen Sprache unter Beweis stellen konnten. Besonders für sie war dieser Vormittag wichtig, da doch einige von ihnen planen, nach dem Realschulabschluss an der FOS ihr Abitur zu machen.
Während in der Aula der FOSBOS die sorgfältig gestalteten Poster und Aufgaben zur Auffrischung der Grammatik studiert und bearbeitet wurden und ein Memory zu französischen Redensarten gelöst wurde, kehrten die 7. und 8. Klassen nach Heilig Kreuz zurück. Angeleitet von ihren Französischlehrkräften nahmen sie dort an einem Teamwettbewerb zur Frankophonie teil, der vom französischen Kulturinstitut Institut français online bereitgestellt wurde. Je nach Sprachkenntnissen mussten die Aufgaben auf Französisch oder Deutsch gelöst werden.
Da die Liebe zum französischen Nachbarland auch durch den Magen geht, gab es zum Ausklang der Veranstaltung für jeden Teilnehmer ein leckeres Croissant – ein kulinarischer Beitrag, der verdeutlicht, dass mit dem Erlernen einer Sprache stets auch kulturelle Eindrücke verbunden sind.

Die Veranstaltung zeigte, dass nicht nur die Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich, sondern auch die Zusammenarbeit der Lehrkräfte, die ein gemeinsames Ziel verfolgen, großgeschrieben wird: die Freude am Französischlernen weiterzugeben und das Bewusstsein für die besondere Beziehung zwischen den beiden Nachbarländern Frankreich und Deutschland zu stärken.
Schon jetzt ist klar, dass es auch am 22. Januar 2027 wieder einen gemeinsamen Deutsch-Französischen Tag geben wird. À la prochaine! – Bis zum nächsten Jahr!

 
Fachschaft Französisch
 

Die Französisch-Lehrkräfte der beiden Realschule Heilig Kreuz und St. Ursula sowie der Hans-Leipelt-Schule Donauwörth mit ihren Schulleitungen (v.l.n.r.) Tobias Freißler, Anja Heßlinger und Wolfgang Mühldorfer.